Kung Fu

Körperbeherrschung - Selbstverteidigung - Gesundheit - Fitneß

Kung Fu -im traditionellen Sinne- hat zunächst wenig mit "Sport" oder "Sportlichkeit" zu tun. Der Mönch Bodhidharma lehrte zu Beginn des 6. Jh. n. Chr. im Shaolin-Kloster eine neuere, direktere Art des Buddhismus. Um die langen Stunden der Meditation durchstehen zu können, zeigte er den anderen Mönche Atemtechniken und Übungen zur Steigerung der Kraft und Ausdauerfähigkeit. Aus diesen Übungen entwickelten die Mönche später das legendäre Tempelboxen, welches bei uns allgemein als Kung Fu bezeichnet wird. Es entstand eine Kampfkunst, die zur effektiven Selbstverteidigung genutzt wurde und wird.

Gewagte Sprünge und akrobatische Techniken, die man in Filmen sehen kann, sind dabei allerdings die Ausnahme. Es handelt sich um durchdachte Kampfsysteme, die ohne großen Aufwand einen möglichen Gegner kampfunfähig machen sollen. Deshalb ist es nach einigem Training auch für Durchschnittsmenschen möglich, sich ohne sportliche Höchstleistungen effektiv zu verteidigen.
Durch Aufwärmübungen, Konditionsübungen und das Erlernen der Bewegungen beinhaltet das Training dennoch genügend auch sportliche Elemente, so daß eine gute Fitneß, Gesundheit und Wohlbefinden gefördert werden.

Tang Lang

Viele Kung Fu Stile sind aus der Beobachtung von Tieren und deren Bewegungen entstanden.
Unser "Wappentier" ist die Gottesanbeterin (engl. Praying Mantis, chin. Tang Lang), und unser Stil nennt sich Gottesanbeterinnen - Stil, da die charakteristischen Fangschläge und Fesselungstechniken, die den Fangbewegungen einer Gottesanbeterin nachempfunden sind, eine der Grundlagen unseres wirkungsvollen Kampfsystems bilden. Das Training beinhaltet weiterhin den Umgang mit verschiedenen Waffen, z.B. Stock, Kurzstock, Säbel und Schwert.

Sanda

Beim Sanda handelt es sich um Vollkontakt- Kampf, bei dem das im Training Gelernte geübt wird. Es ist am ehesten einem Thai-Box-Wettkampf zu vergleichen, wenngleich beim Sanda zusätzlich auch Techniken wie Hebel und Würfe erlaubt sind. Dadurch gewinnt das Sanda an Realitätsnähe.
Der Kampf wird mit Schutzausrüstung (Kopf-, Brust- und Tiefschutz, Handschuhe) ausgeführt, um Verletzungen zu vermeiden.
Das Sanda-Training steht allen Kung Fu Schülern zusätzlich zum normalen Training offen.

Kindertraining

Neben dem Erwachsenentraining haben wir eine Gruppe für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren.

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